Deutsch & PC

 

„Deutsch & PC“ wurde im Schuljahr 2001/2002 zunächst als Modellprojekt an drei Frankfurter Schulen eingeführt. 2004 wurde das Projekt auf weitere 15 hessische Schulen ausgeweitet. 2005/2006 stimmte das Kollegium der Nordschule für die Beantragung der Teilnahme am Projekt. Gegen Ende des Schuljahres erhielt die Nordschule die Zusage des HKM bzw. des Schulamtes zur Durchführung und es wurden die notwendigen personellen und sachlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt.

 

„Deutsch & PC“ ist ein Baustein im Gesamtförderkonzept des HKMs für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. In Fortsetzung der Vorlaufkurse erfahren die Kinder ab dem ersten Schuljahr eine weitere konsequente Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache. Das Projekt fördert den frühzeitigen und intensiven Erwerb der deutschen Sprache, um die Chancen auf einen größtmöglichen Schulerfolg zu erhöhen. Gleichzeitig werden mit „Deutsch & PC“ die Grund-lagen für eine Medienkompetenz aller Kinder gelegt. Kinder, die über unzureichende Sprach-kenntnisse verfügen, werden in einer Kleingruppe unterrichtet.

„Deutsch & PC“ basierte auf der Kooperation des HKM mit der Hertie-Stiftung. Das HKM stellt personelle und sächliche Mittel zur Verfügung, die Hertie-Stiftung finanzierte die Computer-ausstattung der Fördergruppen. Mittlerweile hat sich die Hertie-Stiftung aus dem Projekt zurück-gezogen.

 

Zu Beginn des Schuljahres wird mit allen Kindern, die besondere Förderung in der Deutsch & PC-Kleingruppe erhalten, die Sprachprofilanalyse nach Grießhaber durchgeführt. Dies ermöglicht eine einheitliche Einschätzung, auf welchem Sprachstand sich die Kinder unabhängig vom individuell beherrschten Vokabular befinden, um den entsprechenden Förderhorizont zu definieren. Ziel des Deutsch & PC-Unterrichts ist es, die Kinder zu fördern, damit diese die nächste Profilstufe erreichen können, ihnen ein ausreichendes Vokabular zu vermitteln und sie in den Kleingruppen zu moti-vieren, am sprachlichen Unterrichtsgeschehen aktiv mitzuwirken. Durch später nochmals durch-geführte Sprachprofilanalysen,  lassen sich die Fortschritte des einzelnen Kindes erkennen, eine Weiterarbeit für die weitere Förderung ablesen und die Daten können zur Evaluation herangezogen werden. Übergreifende Kompetenzen werden nach dem für die Nordschule verbindlichen Methodenkonzept mit den Kindern eingeübt. Die Schülerinnen und Schüler der Kleingruppe arbei-ten mit den in der Klasse üblichen Lehrwerken. Zur Wortschatzarbeit stehen Programme wie Budenberg und die Lernwerkstatt zur Verfügung.

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